Deadlock-Nebenläufigkeit - Ressourcenmanagement history menue Letztmalig dran rumgefummelt: 31.08.26 19:00:21

1. Problembeschreibung
2. Coffmann-Bedingungen
3. Ressourcenbegriff in der Informatik
4. Programmvorschläge
5. Zusammenfassung
6. Weiterführende Informationen
7. Linkliste zum Thema
8. Verwandte Themen

Probleme & Problemlösungsverfahren

 

Logo für den Deadlock

 

begrenzt verwendbar - selbst aufpassen, ab welcher Stelle es Blödsinn wird ;-)

Informatik-Profi-Wissen

Quellen:

LOG IN - Heft 4/1995 Seite 78


1. Problembeschreibung history menue scroll up

Pb

Quadratwurzel aus zwei


2. Hintergründe, Zusammenhänge - Einordnung in Klassen history menue scroll up

 

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Was sind die vier Coffman-Bedingungen?
Damit ein Deadlock entstehen kann, müssen vier Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein. Diese wurden 1971 von Edward G. Coffman, Jr. und seinen Kollegen erstmals systematisch beschrieben und sind seitdem als Coffman-Bedingungen bekannt. Wenn mindestens eine dieser Bedingungen nicht erfüllt ist, kann kein Deadlock auftreten.

1. Wechselseitiger Ausschluss (Mutual Exclusion)
Mindestens eine Ressource muss exklusiv von einem Prozess genutzt werden. Das bedeutet, dass zu einem Zeitpunkt nur ein einziger Prozess auf diese Ressource zugreifen kann. Andere Prozesse müssen warten, bis die Ressource freigegeben wird. Beispiele für solche Ressourcen sind Drucker, Dateien im Schreibmodus oder Datenbanksperren.

2. Halten und Warten (Hold and Wait)
Ein Prozess hält bereits mindestens eine Ressource und wartet gleichzeitig auf weitere Ressourcen, die von anderen Prozessen belegt sind. Der Prozess gibt seine bereits gehaltenen Ressourcen nicht frei, während er auf die zusätzlichen wartet.

3. Keine Verdrängung (No Preemption)
Ressourcen können einem Prozess nicht gewaltsam entzogen werden. Ein Prozess muss seine Ressourcen freiwillig freigeben. Das Betriebssystem oder ein anderer Prozess kann die Ressource nicht einfach wegnehmen, um sie einem anderen zuzuteilen.

4. Zyklisches Warten (Circular Wait)
Es existiert eine Kette von Prozessen, bei der jeder Prozess auf eine Ressource wartet, die vom nächsten Prozess in der Kette gehalten wird. Der letzte Prozess wartet auf eine Ressource, die der erste Prozess hält. Diese zyklische Abhängigkeit schließt den Kreis und macht die Verklemmung perfekt.


3. Ressourcenbegriff in der Informatik history menue scroll up
 
 


4. Programmvorschläge history menue scroll up

Entstanden im Kursunterricht der Jahrgangsstufe 12 des Schuljahres 2007/08 ist dieser Vorschlage, welcher in sich schon recht effizient und somit auch hinreichend schnell arbeitet. Bedingt durch die progressiv ansteigende Zahl komplexer Berechnungen sowie Vergleichsoperationen kann die Rechenzeit sehr groß werden.
Finden der Polynomzahlen mit Delphi
 


5. Zusammenfassung history menue scroll up

 
 


6. Weiterführende Informationen history menue scroll up

War 'ne tolle Sache (zumindest für mich als Lehrer), einmal ein Schuljahr lang mit Schülern über doch die Grenzen von Programmiersprachen tangierende Probleme zu diskutieren, diese auszuloten, Algorithmen zu finden und wieder wegzuwerfen. Dümmer geworden ist dabei wahrscheinlich keine der betroffenen Seiten, die Schüler werden's teilweise einige Monate später an Universitäten bemerken ;-)
Alles war im Rahmen des Möglichen: es anstrengend (was es ja sein soll), aber machbar - unten kann man einige Ergebnisse einsehen. Alles, was präsentiert wird, ist Wissensstand  Juni 2008 ;-)

die Primzahl-Zwillingssuche

der Kaprekar Algorithmus

das 153-Problem - Narziß-Zahlen

das Autoquadratzahlenproblem

die Schmidtzahlen

Pythagoräische Tripel

Ulam-Spirale

die befreundeten Zahlen

Pascal-Zahlen

die Goldbach-Vermutung

das Palindrom Spiegelsummen-Problem

die Perfect Numbers

die Zahlenteiler

GGT

KGV

 

die Primzahlsuche - zumindest die ersten Beschreibungen sind trivial ;-)

die Pseudoprimzahlen

Quersummenermittlung

Primzahlfaktorisierung

 


7. Links zum Thema history menue scroll up

 
 


8. Verwandte Themen history menue scroll up

Das Vorangestellte hilft wirtschaften, löst jedoch kein einziges Problem (allerdings ohne Beachtung der Worst-Case-Strategien wird man auch nicht erfolgreich Software entwickeln und/oder informatische Projekte realisieren können). Deshalb nunmehr das, was wirklich Arbeiten hilft.

das 8-Dame-Problem

des Cliquen-Problem

Domino-Problem

das Entscheidbarkeitsproblem

das Erfüllbarkeitsproblem

die Fibonacci-Zahlen

das Flaggenproblem

das Halteproblem

das Hamilton-Problem

das K-Farben-Problem

der Kaprekar-Algorithmus

die Magischen Quadrate

das PASCAL'sche Dreiecksproblem

das Philosophenproblem

das Königsberger-Brückenproblem

das Post'schen Korrespondenzproblem

das Rundreiseproblem

das Springer-Problem

die Türme von Hanoi

das Wortproblem

das Wüstenfit-Problem

das 153-Problem

   

Worst-Case-Denken

Algorithmentheorie

Komplexität, Mächtigkeit und Aufwand

Praktische Elementaralgorithmen

Lösbarkeit und Problemlösungsstrategien

Klassische algorithmisch lösbare Probleme

Zufall und Computer

Graphentheorie

Petri-Netze

Informationsbegriff

Logo für die Signale

Nachrichten

Wissen

Systembegriff

Modellbegriff

Simulation

Denken und Sprache

Zahlen, Daten und Datentypen

Gegenläufigkeit und Verklemmung

Pattern-Matching

 



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© Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium Flöha © Frank Rost am 31. August 2026 um 19.04 Uhr

... dieser Text wurde nach den Regeln irgendeiner Rechtschreibreform verfasst - ich hab' irgendwann einmal beschlossen, an diesem Zirkus nicht mehr teilzunehmen ;-)

„Dieses Land braucht eine Steuerreform, dieses Land braucht eine Rentenreform - wir schreiben Schiffahrt mit drei „f“!“

Diddi Hallervorden, dt. Komiker und Kabarettist

Diese Seite wurde ohne Zusatz irgendwelcher Konversationsstoffe erstellt ;-)